WTF is DevOps?

„By celebrating anti-social superstar developers, or allowing code to go to production that wasn’t properly tested, or deciding that the only reason the code doesn’t run is because Operations is stupid, we are not doing our best to enable the business and create value for our customers.“
(Mandi Walls, Building a DevOps Culture, O’Reilly)

Googelt man nach dieser Frage (Überschrift: WTF is DevOps?), so wird man schnell fündig. Es gibt diverse Blogs und andere Beiträge im Netz, die den Begriff und den Gedanken, der dahinter steht, mehr oder weniger erfolgreich erklären. Daher werde ich hier nicht versuchen, in die gleiche Kerbe zu schlagen. Wer Google nicht bemühen möchte: Hier ein paar – aus meiner Sicht gute – Beiträge zu diesem Thema.

Alles in allem muss man sagen: Es ist egal, wie viele Beiträge und Bücher man zu diesem Thema liest, es ist und bleibt nicht greifbar. DevOps ist eine Philosophie, die man erst begreift, wenn man sie erlebt. Hat man es erlebt, ist man davon überzeugt und begeistert. Und das ist nur eine der vielen Parallelen zu „agile“. Ich persönlich würde „agile“ und DevOps gar nicht trennen. DevOps ist agile, nur eben auf der technischen Ebene.

DevOps umfasst viele Ebenen gleichzeitig:

  • Die Werkzeuge, die wir benutzen: Wie steigern wir unseren Output qualitativ und quantitativ?
  • Unsere Sichtweise auf den Code: Was ist Code für uns und wie gehen wir damit um?
  • Das Begreifen des Entwicklungsprozesses in Gänze: Wie stellen wir sicher, dass unser Code auf seinem Weg zum Live-System nicht an Qualität verliert?
  • Die Handhabung von Konfiguration: Konfiguration ist ein genauso wichtiger Bestandteil unserer Software wie der Code selbst. Wie gehen wir damit um?
  • Die Infrastruktur, in der unser Code ausgeführt wird: Wollen wir es dem Zufall überlassen, ob unser Code auch in einer anderen Umgebung funktioniert?
  • Der Stolz auf unsere Arbeit: Stehen wir zu dem was wir tun? Stehen wir zu unserem eigenen Code?

Abschließend wage ich den Vergleich von DevOps mit Kung-Fu. Kung-Fu ist der Grad der Kunstfertigkeit, die durch harte Arbeit erworben wurde und hat nicht zwingend etwas mit Kampfkünsten zu tun (Wikipedia-Weisheit). Man stärkt seine Fertigkeiten indem man Körper, Geist und Seele trainiert. Erst mit dem „Gesamtpaket“ wird man zum Meister in seinem Handwerk. Mit DevOps wollen wir nicht Körper, Geist und Seele trainieren, sondern unsere Programmierfertigkeiten, unserer Kenntnisse der Infrastruktur(en), unsere Einstellung zu Code, Daten und Konfiguration sowie das respektvolle Miteinander (sowohl im Team als auch mit dem Kunden).

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